Sack und Asche
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1. Mose 37,34 Jesaja 37,1 Psalm 30,12 |
Wenn es in biblischen Zeiten Anlass für Trauer und Leid gab, "zerriß man seine Kleider (den äusseren Mantel)", legte einen Sack (härenes Tuch) an und stellte, setzte oder legte sich in Asche, um damit Demut und Trauer anzuzeigen. Dieses Stück "Kleid ("Mantel)", das zerissen wurde, war eine Art von Schal, der bei Königen oder Propheten auch Zeichen ihrer Autorität war. Der "Sack" war ein härenes Tuch, dem Stoff, aus dem Säcke gefertigt waren. Der Mantel (Kleid) wurde zerrissen als Zeichen der Missbilligung, Traurigkeit und der Trauer. Nach dem Zerreissen des Mantels stellte oder setzte sich der Mann dann in Asche, um seine Demut, seine Trauer und seinen Schmerz damit auszudrücken. Oft war diese äusserliche Demonstration von Trauer auch von Fasten begleitet.
Gott hatte nicht immer Gefallen an dieser äusserlichen Darstellung von Demut und Trauer. Obwohl Demut gegenüber Gott und Seinem Wort immer richtig und angemessen ist, ist das nicht unbedingt der Fall bzgl. einer äusserlichen Darstellung. Gott will, dass wir uns so verhalten, dass wir anderen mit ihren Bedürfnissen helfen und unserer Freude darüber Ausdruck geben, dass wir Ihm vertrauen, dass Er uns in den Situationen von Trauer und Leid hilft. Gott hat verheissen, dass Er unser Leid in Freude verwandeln und uns mit Freude bekleiden wird.
Soll das ein Fasten sein, an dem ich Gefallen habe, ein Tag,
an dem man sich kasteit, wenn ein Mensch seinen Kopf hängen läßt wie Schilf und in
Sack und Asche sich bettet? Wollt ihr das ein Fasten nennen und einen Tag, an dem
der HERR Wohlgefallen hat?
Das aber ist ein Fasten, an dem ich Gefallen habe: Laß los, die du mit Unrecht gebunden
hast, laß ledig, auf die du das Joch gelegt hast! Gib frei, die du bedrückst,
reiß jedes Joch weg!- Jesaja 58,5-6
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Letzte Änderung am 04.02.2006 by BibelCenter |