Weinstock und Feigenbaum

5. Mose 8,7-8
Denn der HERR, dein Gott, führt dich in ein gutes Land, ein Land, darin Bäche und Brunnen und Seen sind, die an den Bergen und in den Auen fließen,
ein Land, darin Weizen, Gerste, Weinstöcke, Feigenbäume und Granatäpfel wachsen, ein Land, darin es Ölbäume und Honig gibt,

1. Könige 5,5
so daß Juda und Israel sicher wohnten, jeder unter seinem Weinstock und unter seinem Feigenbaum, von Dan bis Beerscheba, solange Salomo lebte.

Michah 4,4
Ein jeder wird unter seinem Weinstock und Feigenbaum wohnen, und niemand wird sie schrecken. Denn der Mund des HERRN Zebaoth hat's geredet.

Jeremia 8,13
Ich will unter ihnen Lese halten, spricht der HERR, so daß keine Trauben am Weinstock und keine Feigen am Feigenbaum übrigbleiben, ja, auch die Blätter abfallen sollen; und was ich ihnen gegeben habe, das soll ihnen genommen werden.

    In der Bibel sind die fruchtbaren Weinstöcke und Feigenbäume Anzeichen und Symbole für den von Gott gewährten Wohlstand und Schutz. Wenn ein Mensch im Schatten seines Weinstocks und Feigenbaums saß, dann bedeutete dies, dass Gottes Segen, Wohlergehen und Schutz auf dem Land lag. Einem Reisenden war gestattet, von der Frucht des Feigenbaums zu essen, denn der Feigenbaum war ein "Volksbaum" und symbolisierte Gottes Geschenk des Wohlergehen für Sein Volk. Weinstock und der Feigenbaum, die keine Früchte trugen, symbolisierten, dass Gottes Schutz und Wohlergehen verloren oder weggenommen worden waren.


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Wolfgang Schneider

Original © Copyright März 2006 by Michael Cortright


Letzte Änderung am 03.03.2006
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