Die Hände Gottes

 

Jesaja 49,15-16
Kann auch ein Weib ihres Kindleins vergessen, daß sie sich nicht erbarme über den Sohn ihres Leibes? Und ob sie seiner vergäße, so will ich doch deiner nicht vergessen.
Siehe, in die Hände habe ich dich gezeichnet [eintätowiert]; deine Mauern [Handflächen] sind immerdar vor mir.

Es erscheint sehr unwahrscheinlich, dass eine Mutter je ihr Kind vergessen und sich seiner nicht erbarmen könnte, das sie doch so sehr umsorgt hat und für das sie allezeit da war ... und doch ist das möglich. Gottes Wort verkündet hier nun, dass, obwohl eine Mutter ihr Kind vergessen und sich seiner nicht erbarmen könnte, Gott aber uns NIEMALS vergessen wird. Gottes Erinnerung ist größer als das Gedächtnis einer Mutter in einem der menschlich innigsten Verhältnisse.
In biblischen Landen gab es die Tradition, die Namen von innig geliebten Personen am Körper eintätowieren zu lassen. Allerdings würde niemand daran denken, sich eine Tätowierung auf der Handfläche machen zu lassen.
Gott ist Geist. Er hat keine physischen Hände. Gott benutzt Redefiguren (wie etwa hier "in die Hände zeichnen"), um in seinem Wort bestimmte Wahrheiten zu betonen. Unsere Namen sind auf einem an sich verborgenen Teil seines Körpers eintätowiert. Gott erklärt hier in dieser wunderbaren Redefigur, dass er unsere Namen in seine Handflächen eintätowiert hat, so dass er sich immer an uns erinnern kann und unsere Namen allezeit vor sich hat.
Weiterhin erklärt das Wort Gottes hier, dass unsere "Mauern" (Handflächen) allezeit vor ihm sind. Gott erbarmt sich und gedenkt unser, obwohl unsere Fehler und unser Versagen allezeit vor ihm ist. Welch einen wunderbaren, liebenden und fürsorglichen Gott wir haben!


http://kinder.bibelcenter.de/freddy/d-gladtatt.htm
schneider@bibelcenter.de
Wolfgang Schneider

Original © Copyright Juni 2001 by Michael Cortright


Letzte Änderung am 29.06.2001
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