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Lukas 15,8-10 |
In den Ländern der Bibel wurden einer jungen Frau "die zehn Silbergroschen" von einem jungen Mann während der Verlobungszeremonie gegeben. Diese "zehn Silbergroschen" sind Silberstücke wie eine Münze, die in der Familie für diesen Zweck von einer Generation zu anderen weitergereicht werden. Auf einer Seite des "Silbergroschens" ist das Familienwappen des junen Mannes eingraviert, auf der anderen Seite das Jahr, wann diese Silbergroschen hergestellt wurden. Junge Mädchen lernen: "Wer die zehn Silbergroschen in deine Hand legt, der wird dich lieben." Wenn die junge Frau "die zehn Silbergroschen" in Empfang genomen hat, dann hat das die Bedeutung, dass sie als Braut "erkauft" wurde; so wie wir davon lesen, dass Christus für uns gestorben ist und uns für sich "erlöst, erkauft" hat. Während der eigentlichen Hochzeitsfeier trägt die Braut dann "die zehn Silbergroschen", die mit kleinen Haken befestigt sind, in ihrem Haar. Nach der Hochzeit muß sie wie für ihr Leben auf die Silbergroschen achten. In der Kultur in biblischen Landen war das Verlieren von einem der "zehn Silbergroschen" gleichbedeutend mit dem Verlust von Gottes Segen auf der Ehe. Es ist also kein Wunder, dass die Frau in diesem Bericht in Lukas 15 sich so freute, als der verlorene Silbergroschen wieder gefunden wurde! Gott legt auch großen Wert auf uns, und es gibt große Freude im Himmel, wenn ein verlorener Sünder sich zu Gott bekehrt.
| Letzte Änderung am
12.12.2000 by BibelCenter |