Einander dienen

Johannes 13,4-5.12-15
da stand er vom Mahl auf, legte sein Obergewand ab und nahm einen Schurz und umgürtete sich.
Danach goß er Wasser in ein Becken, fing an, den Jüngern die Füße zu waschen, und trocknete sie mit dem Schurz, mit dem er umgürtet war.
Als er nun ihre Füße gewaschen hatte, nahm er seine Kleider und setzte sich wieder nieder und sprach zu ihnen: Wißt ihr, was ich euch getan habe?
Ihr nennt mich Meister und Herr und sagt es mit Recht, denn ich bin's auch.
Wenn nun ich, euer Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, so sollt auch ihr euch untereinander die Füße waschen.
Ein Beispiel habe ich euch gegeben, damit ihr tut, wie ich euch getan habe.

   In biblischen Landen und zu Zeiten der Bibel erfüllte der Geringste unter den Sklaven den Dienst, der Familie seines Herrn und den Gästen die Füße zu waschen, wenn sie im Haus ankamen. Leute hatten schmutzige Füße, da sie nur mit offenen Sandalen auf den staubigen Straßen unterwegs waren. Wenn ein hochgeschätzter oder vornehmer Gast zu Besuch kam, erwies der Hausherr seinem Gast große Ehre, indem er ihm die Füße wusch und beim Mahl diente. Damit erwies er dem Gast eine überaus große Ehre. Jesus Christus erfüllt diesen demütigen Dienst gegenüber seinen Jüngern, um ihnen damit ein Beispiel für Liebe, Dienen und Demut zu geben. Wir als Gläubige sollten einander gegenseitig wie von königlichem Geschlecht behandeln und willig sein, dem anderen demütig auch den geringsten Dienst zu erweisen, um den andern damit zu segnen und einander zu dienen.


http://kinder.bibelcenter.de/freddy/d-gladwash.htm
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Wolfgang Schneider

Original © Copyright März 2001 by Michael Cortright


Letzte Änderung am 22.03.2001
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