Gott ist treu

Vertrau auf ihn
(nicht auf Deine eigenen Fähigkeiten)

Im 55. Kapitel des Buchs des Propheten Jesaja teilt Gott uns einige wichtige Punkte über sein Wort mit.

Jesaja 55,11
so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.


Wir wollen uns diesen Vers in seinem Zusammenhang lesen (Jesaja 55,8–13)

Jesaja 55,8–13:
Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR,
sondern soviel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.
Denn gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und läßt wachsen, daß sie gibt Samen, zu säen, und Brot, zu essen,
so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.
Denn ihr sollt in Freuden ausziehen und im Frieden geleitet werden. Berge und Hügel sollen vor euch her frohlocken mit Jauchzen und alle Bäume auf dem Felde in die Hände klatschen.
Es sollen Zypressen statt Dornen wachsen und Myrten statt Nesseln. Und dem HERRN soll es zum Ruhm geschehen und zum ewigen Zeichen, das nicht vergehen wird.


Schau Dir einmal an, was diese Verse sagen:

Gottes Wege sind höher, besser.
Gottes Wege sind fruchtbar und lassen wachsen.
Gottes Wort kommt nicht leer zurück.
Gottes Wort tut, was Gott gefällt.
Gottes Wort gelingt, wozu es gesandt ist.

Im Gegensatz dazu stehen die Worte und Wege des Menschen.
Menschenworte haben nicht die gleichen Qualitäten wie sie Gottes Worte haben.


Heutzutage reden Leute oft davon, jemand habe eine bestimmte "Einstellung" und davon, daß man seine Einstellung ändern müsse …

Maleachi 3,6:
Ich, der HERR, wandle mich nicht; …

Gott sagt allezeit Wahrheit.  Menschen aber nicht.
Menschn lügen manchmal vorsätzlich;
manchmal sind sie einfach nicht fähig, ein Versprechen einzuhalten.
Gott aber lügt niemals, er hält immer, was er verspricht.


4. Mose 23,19
Gott ist nicht ein Mensch, daß er lüge, noch ein Menschenkind, daß ihn etwas gereue. Sollte er etwas sagen und nicht tun? Sollte er etwas reden und nicht halten?

Hier erfahren wir, daß Gott NIEMALS lügen wird,
auch wird er keine Rückzieher zu einem Versprechen machen.

Die Fragen in diesem Vers sind rhetorische Fragen,
es sind Redefiguren, um eine Sache zu betonen.
Die Antworten auf die Fragen sind völlig klar!


Wir brauchen Gott in unserem Leben, und er hat verheißen, daß er unsere Genüge sein wird.

2. Korinther 3,5
Nicht daß wir tüchtig sind von uns selber, uns etwas zuzurechnen als von uns selber; sondern daß wir tüchtig sind, ist von Gott,

Der Schlüssel zum Empfangen dessen, was Gott verheißen hat (der Schlüssel, um ihn unsere Genüge sein zu lassen), ist, daß wir glauben, daß Gott sein Versprechen einhalten kann und einhalten wird. Wir schauen auf deine Fähigkeit, nicht auf unsere. [!!!]


Abraham ist unser Vorbild, wie man Gott glaubt. Er glaubte, daß Gott treu ist und sein Versprechen einhält.

Römer 4,20.21:
Denn er zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern wurde stark im Glauben und gab Gott die Ehre
und wußte aufs allergewisseste: was Gott verheißt, das kann er auch tun.


Auch wir brauchen einfach Vertrauen und Zuversicht zu Gott.

1. Johannes 3,21:
Ihr Lieben, wenn uns unser Herz nicht verdammt, so haben wir Zuversicht zu Gott,

Wenn uns unser Herz verdammt, können wir dann Zuversicht zu Gott haben ? Nein.

Schauen wir uns den nächsten Vers an.

1. Johannes 3,22:
und was wir bitten, werden wir von ihm empfangen; denn wir halten seine Gebote und tun, was vor ihm wohlgefällig ist.


Wenn wir das tun, was vor Gott wohlgefällig ist,
vertrauen wir auf Gott, daß er unsere Genüge ist.
Wenn wir das tun, was vor Gott wohlgefällig ist,
halten wir unseren Blick auf Gott gerichtet.

Gott gebietet uns einige bestimmte Dinge in seinem Wort,
aber Gott gebietet uns nicht, unsere Fehler zu analysieren,
oder auszutüffteln, wie wir etwas "zurückzahlen".

(Solches wären "Menschen Gedanken", und die kämen leer zurück.)
Gott zeigt uns in seinem Wort,
wie wir Seine Gedanken zu unseren Gedanken machen können.
Das sind die Gedanken am Anfang dieser Seite,
die nicht wieder leer zurück kommen.

Wir können wir unser Vorbild Abraham sein –
Glauben, daß Gott treu ist.
Unseren Blick auf ihn gerichtet halten,
und nicht auf Umstände, Symptome, oder Probleme,
auf die die Welt unseren Blick richten will.
Darauf zu sehen, läßt die Probleme nicht verschwinden.
Auf Gott blicken, wird Befreiung bringen!
Vertraue Gott! Glaube Ihm!


1. Korinther 2,5:
damit euer Glaube nicht stehe auf Menschenweisheit, sondern auf Gottes Kraft.


Wir wollen zum Abschluß noch einige Verse anschauen, die uns daran erinnern, daß Gott treu ist.

5. Mose 7,9:
So sollst du nun wissen, daß der HERR, dein Gott, allein Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die Barmherzigkeit bis ins tausendste Glied hält denen, die ihn lieben und seine Gebote halten,

2. Thessalonicher 3,3:
Aber der Herr ist treu; der wird euch stärken und bewahren vor dem Bösen.

1. Korinther 1,9:
Denn Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn.

1. Korinther 10,13:
Bisher hat euch nur menschliche Versuchung getroffen. Aber Gott ist treu, der euch nicht versuchen läßt über eure Kraft, sondern macht, daß die Versuchung so ein Ende nimmt, daß ihr's ertragen könnt.

Gott IST treu.
Vertrau auf ihn und in seine Verheißungen.


http://www.bibelcenter.de/kids/kndvertrauen.htm
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Wolfgang Schneider

Original by Christine Cortright